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Scheitern als Chance

oder Lebenskunst in Zeiten der Krise

Lebenskunst ist die Fähigkeit, Erfolge und Niederlagen als Ausdruck des Lebens anzuerkennen. Mit Niederlagen tun wir uns dabei besonders schwer. Doch gibt es gerade hier  große Wachstumschancen.

Scheitern ist eine Variante des Lebens. Wer das nicht annehmen kann, wird sich auch mit der Verwirklichung seiner großen Visionen schwer tun. Versagensängste binden dann unnötig Ressourcen und lassen seine wirklichen Stärken nicht entfalten.

Nehmen wir unser Scheitern an, so können wir uns fragen: Sind wir fremdbestimmt oder selbstbestimmt? Entspricht unsere Vision wirklich unserer tiefsten Sehnsucht? Was will durch uns wirklich werden? Welchen Impulsen wollen wir wirklich folgen?   

Und wie reagieren unser Körper und unsere Gesundheit, wenn wir Scheitern nicht zulassen? Halten wir den Druck aus, den die Fremdbestimmung uns aufzwingt? Wenn wir nicht auf unsere Visionen achten, achten wir dann auch nicht auf unseren Körper? Oder erreichen wir nicht die größte Vitalität, wenn wir in unserer ureigenen Lebensaufgabe arbeiten?

Sind wir gescheitert, weil wir unsere Fähigkeiten nicht ganz zur Entfaltung gebracht haben? Was sind unsere Besonderheiten? Was sind unsere Potenziale?

Was hat uns in all den Jahren einen Meisterweg führen lassen. Kein andere hätte diesen Weg so gehen können. Wir sind Meister unseres Lebens. Aber würdigen wir unsere Schätze wirklich?

Aber auch alte Einstellungen, die wir unbewusst übernehmen, können uns das Leben schwer machen. Eine dieser Einstellungen ist: Wenn ich mich nur anstrenge und alles richtig mache, werde ich auch erfolgreich sein.

Auf der beginnenden Reise zu uns selbst lernen wir solche und andere, alte, Schicksal prägende Einstellungen kennen und verändern. Wir durchschauen unsere alten Spiele und Fallen. Zum Beispiel, dass wir uns, eines Images willen, oft nur vorspielen, immer erfolgreich zu sein. Über unsere Niederlagen sprechen wir nicht so gern. So wird Scheitern tabuisiert, obwohl es gerade im Scheitern wichtig ist, nicht allein zu sein.

Oft scheitern wir zwar an der Oberfläche unseres Lebens. Wir verlieren an Macht, Ansehen oder Geld. Aber gleichzeitig  gewinnen wir  in der Tiefe unseres Wesens. Was diese Erkenntnis mit uns macht, können wir erleben, wenn wir uns auf den Weg machen unserer Sehnsucht aus dieser Tiefe unseres Wesens zu folgen.

So wird Scheitern zu einer Häutung. Wir streifen unsere Illusionen ab und gewinnen dafür eine Einsicht in die Unendlichkeit unserer Möglichkeiten.

"Wo Deine größte Wunde ist, da ist Deine größte Kraft."     Hans Kreis

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